Philosophisch-politische Lektüren


Pierre Chassard



Pierre Chassard

Es handelt sich dabei um Texte von drei verschiedenen Autoren, die sehr unterschiedliche philosophische Positionen mit entsprechenden politischen Konsequenzen vertreten. Der erste heißt Emmanuel Lévinas, der in Litauen in einer jüdischen Familie geboren ist und in Deutschland und Frankreich studiert hat. Der zweite heißt Jacques Derrida, der ebenfalls in einer jüdischen Familie, nicht von Litauen sondern von Algerien (El Biar), geboren ist und in Frankreich studiert hat. Er hat in Frankreich und in den USA gelehrt. Der Dritte heißt Giorgio Guzzoni. Er ist in Mailand (Italien) geboren und hat in Italien in Rom und in Deutschland in Freiburg studiert, wo er ein Schüler von Martin Heidegger und Eugen Fink war. Bei dem letzten hat er in Deutschland promoviert und bei Enzo Paci in Italien. Er wurde Dozent an der Albert-Ludwig-Universität zu Freiburg.

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Emmanuel Lévinas hält die Philosophie Heideggers für den Grund des Totalitarismus und der Tyrannei (1), denn, sie führe den Anderen zum Selben und durch diese Gleichmachung beseitige sie ihn irgendwie. Er bestreitet vor allem die von Heidegger behauptete Antezedenz des Seins vor dem Seienden und alle Implikationen, die diese mit sich bringt. Das Gegenfeuer, das er vor der heideggerschen Ontologie anzündet, besteht darin, daß er die angeblich ursprüngliche Beziehung zum Sein nach der Beziehung zum Anderen zurückstellt, die durch die so gestellte philosophische Antezedenz des Seienden, durch den Vorrang der Ethik vor der Ontologie, die Befreiung  der Seienden heißt.

Bis da kann man eine gewisse Richtigkeit der Lévinaschen Behauptung provisorisch anerkennen. Es stellt sich aber sofort die folgende Frage: Ist diese Inversion tatsächlich die zureichende Bedingung für unsere Freiheit ? Oder, anders gesagt : Schützt die Antezedenz des Seienden vor dem Sein in der besonderen Lévinaschen Form jedes menschliche Seiende vor jeder Form von Knechtschaft ? Beseitigt der Vorrang der Ethik nach Lévinas die Fehler und die Gefahren, die der Vorrang des Seins nach Heidegger beinhaltet ?

Emmanuel Lévinas erkennt der unräumlichen Distanz, die Einem vom Anderen trennt und die Reduktion des Einen zum Anderen verhindert, zwei andere Eigenschaften zu. Diese Distanz kann nicht nur horizontal sein, um irreduktibel zu sein. Sie charakterisiert sich auch durch einen Stufenunterschied, was zur Folge hat, daß die Beziehung zwischen einem Hoch und einem Tief entsteht, die eine interpersönliche und jede Äquivalenz verhindernde Asymmetrie bildet. Die Transzendenz, die das Intervall zwischen beiden überspringt, ohne das radikale Anderssein des Anderen zu zerstören, ist somit Transaszendenz einerseits und Transdeszendenz anderseits. Zu der Differenz durch die Distanz und der Differenz durch die Höhe kommt noch eine Differenz durch die Würde. Wie der Höhe unvermeidlicherweise die Niederträchtichkeit entspricht, entspricht der Würde nicht weniger unvermeidlich die Unwürde. Differenz und Pluralität durch Höhe und Niedertracht, Würde und Unwürde, statt totalitärer Einheit und universeller Verschmelzung, so ist die menschliche Welt von Lévinas. Diese Auffassung entspricht einer Realität, die jedes Totalitätsdenken irrealistisch erscheinen läßt, wie es sich in der jüdisch-griechischen Metaphysik und jüdisch-christlichen Monotheologie, in der hegelschen Pantheologie und der heideggerschen Ontotheologie zeigt. Der Lévinassche Diskurs beruht auf dieser Sicht der Dinge, die schon bei Rosenzweig zu lesen ist.

Bei Emmanuel Lévinas ist die Beziehung zwischen Menschen kein Nebeneinander, sondern ein Gegenüberstehen, eine Opposition, die in einer besonderen Situation Konfrontation und Krieg werden kann. Diese Auffassung steht im Gegensatz zur heideggerschen Auffassung des Mitsein, das durch das Nebeneinandergehen der Seienden eine Art Annäherung zwischen ihnen einführt. Die Parallelität der Bewußtsein, die die Bruderschaft und die Kameradschaft charakterisiert, ist in dem Gegenüberstehen von Emmanuel Lévinas ausgeschlossen. Die Beziehung zwischen Menschen ist bei dem Letzten keine Ko(mm)union, die alle Kommunianten auf dieselbe Stufe stellen würde. Sie ist eine ungleiche Fernbeziehung zwischen ungleichen Teilnehmern. Da Höhe und Würde immer auf der Seite des Anderen liegen, nie auf meiner Seite, steht die Lévinassche Auffassung im Gegensatz zur heidnischen Tradition, in welcher das Ich zentral ist und der Andere nur zum Ich bezogen ist. Bei Emmanuel Lévinas gilt der Andere immer mehr als ich selbst. Er ist nicht was ich bin aufgrund seiner Physiognomie, seines Charakters, seiner Physiologie, seiner physischen und intellektuellen Züge, sondern wegen seiner höchsten Andersheit. Die größere Höhe und Würde des Anderen sind also keine objektiven Daten, die man feststellen kann. Sie sind ihm zugeteilt, weil er einfach der Andere ist.

Das Antlitz des Anderen ist der Ausgangspunkt der Erniedrigung des Ich vor dem Wesen der Höhe, das der Andere für mich ist. Das Antlitz von dem Emmanuel Lévinas spricht ist jenseits der sichtbaren Realität, das heißt jenseits seiner Augen, seiner Nase, seiner Stirn, seiner Form und seiner Hautfarbe. Es ist jenseits seiner reellen Eigenschaften, abgesondert aus dem empirischen Antlitz, was jede Unterscheidung physischer und kultureller, rassischer und politischer Art ausschließt. Das Vorkommen eines solchen körperlosen Antlitzes ist eine innige Aufforderung zum Gehorsam, die jede Verweigerung und jeden Widerstand ausschließt. Das Antlitz des Anderen, behauptet Emmanuel Lévinas, ist die einzige Erschließung zur Unendlichkeit.

Der Andere beherrscht mich von seiner ganzen Höhe und durch seine ganze Würde. Er affiziert mich nicht als derjenige, dem ich Widerstand leisten kann, oder als derjenige, von dem ich mich befreien kann. Er ist immer der Höchste in seiner unerreichbaren Andersheit. Er ist der Meister und ich bin der Diener, ohne daß sich in der aufgestellten Beziehung die hegelsche Dialektik entwickelt, zwischen dem unabhängigen Bewußtsein für welches das Fürsichsein Wesen ist und dem abhängigen Bewußtsein, das das Sein für ein Anderes als Wesen hat. Der Andere ist der Herr und ich bin der Knecht, der kein Gefühl der Feindschaft ihm gegenüber kennt. Er ist der Edle und ich bin der Niederträchtige, der sich an Inferiorität und Erniedrigung ergötzt und nie an eine veredelnde Befreiung denkt.

Die Beziehung zwischen Servilität und Herrschaft ist für Lévinas irreversibel, denn seine Träger sind nicht austauschbar. Man kann sie nie gleichermaßen in der einen Richtung oder in der anderen lesen. Es besteht nicht die Möglichkeit einer Inversion. Der Andere bleibt der Herr und ich bleibe der Sklave. In seiner radikalen Andersheit zerschmettert er und befiehlt schon bei seinem Erscheinen. Er verfügt vor jeder Verfügung und weist vor jeder Zuweisung zu. Die von Lévinas verlangte Servilität ist so groß, daß der dem Anderen geleistete Gehorsam jedem Befehl und jeder Beordnung, jedem Zuhören und jedem Gehören zuvorkommt. Vor der kleinsten Überlegung, vor dem geringsten Gedanken fühlt man sich wie eine Geisel, die nur um den Anderen besorgt und ihm ausgeliefert ist (2). Das unmittelbare Wort, das an ihn gerichtet ist, noch unausgedrückt, so zuvorkommend ist es, lautet: „hier, sieh mich“, das schon bevor tatsächlich ein Befehl erteilt ist, antwortet. Keine Überlegung, keine Entscheidung, keine Unentschlossenheit verzögert die Aussetzung dem Anderen. Diese Aussetzung fängt sogar vor seinem Erscheinen an. Sie ist vorbehaltlos und sie entspricht einer „Niederlage der Identität des Ich“ (3), eine „Vertreibung des Sich aus sich selbst“. Sie ist ohne Rückkehr zum Ausgangspunkt, das heißt zu sich selbst, ohne Reintegration ins Ich, weil sie dem Anderen eine totale Oblation ist.

Die Lévinassche Philosophie ist die Philosophie der Selbsterniedrigung. Seine Selbstanschuldigungen rufen in jedem gesunden Verstand Unbehagen und Anwiderungen hervor. Die Ethik von Lévinas ist keine Optik wie er behauptet, sondern vielmehr eine Pathologik aufgrund ihrer Anormalität, obwohl er seiner Rede, seinen Gefühlen, seiner Selbstanschuldigungen jeden pathologischen Charakter abspricht. Kant verlangte im Gegenteil von jedem, daß er sich selbst respektiere, denn, sagte er, ohne Achtung gegen sich selbst sei die Achtung eines Anderen nicht möglich. Es schickte sich nicht, vor dem anderen zu kriechen und sich ihm hündisch zu unterwerfen. Ein solches Verhalten wäre vollkommen unwürdig. Derjenige, meinte er, der sich zum Wurme macht, der darf nachher nicht klagen, daß er mit Füßen getreten wird.

Ist die Philosophie der Selbsterniedrigung und der totalen Unterwerfung vor dem Anderen nicht der Ausdruck einer widerwärtigen Absicht ? Ist sie nicht ein Gift, das uns von uns selbst abbringen soll, um uns durch diese entkernende und entwaffnende Verführung geistig widerstandsunfähig zu machen ? Seine Forderung einer radikalen Selbstverneinung bei der einfachsten Epiphanie des fremden Antlitzes scheint nicht für alle zu gelten. Seine Begeisterung ein Jude zu sein ist von einer Selbsterniedrigung sehr entfernt. Stolz auf seinen jüdischen Ursprung entflammt er sich bis zum Wahnsinn über seine Zugehörigkeit zu der erhabenen Rasse. Auf dem Gipfel der Überschwenglichkeit ruft er aus: „Es tut Gut, Jude zu sein“(4). Was ihn betrifft ist nicht mehr die Frage, sich vor allen Anderen zu erniedrigen. Warum sollte er es auch tun, wenn die Anderen, die keine Juden sind, keine Menschen sind ? Lévinas sagt doch, daß jedes menschliche Wesen nur durch den Teil Judenheit menschlich ist, der in ihm enthalten sein mag: „Das Authentische ist das Jüdische in jedem Menschen“ (5). Diese Behauptung bedeutet, wenn man richtig versteht, daß der Jude allein, der die Judenheit darstellt, einschließt und ist, radikal Mensch ist. Die Anderen sind nicht Untermenschen sondern Unmenschen, das heißt Nicht-Menschen oder keine Menschen. Die sind wahrscheinlich Tiere, vielleicht Schweine. Sich vor Schweinen, zu erniedrigen ist selbstverständlich undenkbar.

Da Emmanuel Lévinas eine scharfe und strikte Trennung zwischen Juden und Nicht-Juden wegen der angeblich heiligen Natur der Ersten fordert, kann er von diesen auch nicht verlangen, daß sie sich vor Letzteren erniedrigen und ihnen unterordnen. Eine Welt wo die Herrenrasse sich wie eine Sklavenrasse vor minderwertigen Unmenschen verhalten würde, wäre eine verkehrte Welt. Die Selbsterniedrigungsphilosophie von Emmanuel Lévinas gilt nur für die Nicht-Juden. Sie allein sollen sich unterwerfen bis zu ihrer totalen Selbstverneinung. Sie allein empfinden unmittelbar ein Schuldgefühl vor dem Antlitz der Höheren, vor jedem Wort und jedem Blick. Heutzutage erheischt man eine sogenannte und sehr selektive Pflicht zum Gedächtnis zugunsten der Juden wenn es um gewisse und bestrittene Ereignisse der Vergangenheit handelt. Es wird versucht die Abendländer psychisch total matt zu machen und sie zu überzeugen, an allem schuldig zu sein. Emmanuel Lévinas ist viel radikaler denn er erarbeitet eine Philosophie, die von den Nicht-Juden Zombies macht, ohne lange und unaufhörliche Reden zu halten. Die Abendländer müssen ein tiefes Schuldgefühl empfinden, sich permanent schuldig fühlen, sich eine Schuld zuschreiben, die nicht an ihnen liegt (6) und sich dann freiwillig den Anderen total ausliefern.

Die Selbsterniedrigungsphilosophie von Emmanuel Lévinas hat eine zweite und parallele Funktion: sie dient außerdem dazu, die Abendländer psychologisch bereit zu machen, durch die Immigranten der zweiten und dritten Welt ohne zu zögern eine tödliche Überfremdung zu bewilligen und die Eroberung unseres Territoriums ohne Widerstand zu erleichtern. Unsere Freiheit müssen wir in Frage stellen. Den Boden, der uns gehört, sollen wir den Immigranten überlassen und unsere mehrtausendjährige Einwurzelung in diesem Boden beenden. Vom judaïstischen Standpunkt aus, der immer derjenige von Emmanuel Lévinas ist, gehört dieser Boden uns nicht, denn als Gottes Gut gehört er niemandem, es sei denn durch Raub. Wenn wir aber die Fremden in unserem Land und in unseren Städten zulassen, gehören wir der messianischen Ordnung an. „Das ein Volk, diejenigen akzeptiert, die sich in seinem Land installieren, wie fremd sie auch sind, mit ihren Bräuchen und Trachten, mit ihrem Sprechen und Geruch, daß er ihnen eine Akhsania gibt, und einen Sitz in der Herberge und was zu atmen und leben – ist ein Lied zum Ruhm des Gottes Israels“ (7). Mit diesem fremden Gott haben wir selbstverständlich nichts zu tun.

Eines ist klar: die Selbsterniedrigungsphilosophie von Emmaneul Lévinas ist eine anti-okzidentale Philosophie, die die Zerstörung des Abendlandes geistig-moralisch vorbereitet. Es handelt sich zuerst darum, dessen Gewissen zu betören, um sein Selbstsein zu zerstören und seine Eigen-Liebe in eine Anderen-Liebe umzukehren. Emmanuel Lévinas ist unter anderen jüdischen Denkern ein Nachfolger von Saulus von Tarsus: Gleiche List, gleiche süße Worte, gleiche Truglehre, um das gleiche Ziel zu erreichen.

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Mit dem gleichen Ziel tritt Jacques Derrida philosophisch in Tätigkeit, jedoch mit viel weniger Schlauheit als sein Rassenbruder Emmanuel Lévinas. Ohne Hehl enthüllt er die Richtung seines Kampfes: „... der letzte Jude, der ich noch bin, macht nichts anderes hier als die Welt zu zerstören“ (8). Beim Lesen seines Gesamtwerkes merkt man, daß die Welt von der er spricht genauer die abendländliche Welt ist.

Seine feindliche Gesinnung gegen das Abendland ist vielleicht teilweise gerechtfertigt, denn er hat unangenehme Erfahrungen mit den französischen Behörden gemacht, als er noch ein junger Schüler in Nord-Afrika war. Zu dieser Zeit hatten die besten der Klasse die Ehre die nationale Fahne morgens zu hissen. Jacques Derrida als einheimischer Jude verdiente nicht, die tägliche ehrenvolle Zeremonie mitzumachen. Er wurde nachher aus dem Ben Aknoun Gymnasium ausgewiesen, weil die französische Kultur nach dem Gymnasiumdirektor nicht für die kleinen Juden war. Jacques Derrida erlitt Nationalitätsänderungen, die er nicht wollte: von eingeborenen Juden wurden seine Vorfahren administrative Papier-Franzosen; er selbst verlor während des Krieges die französische Nationalität durch eine Entscheidung der französischen Behörden wie alle anderen Juden von Algerien, um wieder ein einheimischer Jude zu werden, und mußte lange Monate nach dem Krieg unter den Rassengesetzten warten, um wieder die französische Nationalität zu bekommen.

Im Gymnasium hatten die Schüler theoretisch das Recht eine andere Sprache als das Französische zu erlernen. Niemand aber hätte gewagt, das unausgedruckte Interdikt zu brechen, das für alle einheimischen Sprachen galt. Alle, Araber, Berber und Juden wurden allmählich Fremde für ihre eigene Sprache und für ihre eigene Kultur. Wenn die Ersteren noch eine Muttersprache, eine Einwurzelungssprache, eine Zufluchtsprache hatten, hatten die Juden keine eigene Sprache mehr. Sie hatten nur die Sprache von Anderen, von Menschen aus dem anderen Ufer des Mittelmeeres, das heißt die Sprache der französischen Herren, die Sprache der kolonialen und kolonialistischen Macht. Die Sprache, die er erlernen mußte, war die Sprache der Gewalt der Kolonialisten und der Demütigung der Kolonisierten. Sie war eine Fremdsprache, die Sprache des Fremden, die den Einheimischen, den Arabern, den Berbern und den Juden im Maghreb vorgeschrieben wurde. Jacques Derrida behauptet, daß die französische Sprache nie seine innere Sprache wurde. Sie bliebe immer bei ihm oberflächlich wie Politur. Sie war auch nie die Sprache seiner Zukunft.

Die derridasche Abneigung gegen jede homogene Sprache, gegen die Integrität der Sprache eines Volkes, gegen dessen philosophische Sprache, womit er seine Herrschaft über eine kulturelle Region ausüben kann, ist vielleicht durch die erlittene Demütigung zu erklären. Um diese Herrschaft zu beseitigen, muß man ihre Einheit brechen, seine Macht zerstören. Man muß den nationalen Monolinguismus sprengen, um einen Plurilinguismus zu etablieren. Man muß aus einer einheitlichen Sprache eine linguistische Inkoherenz machen, durch Vermischung aller Sprachen, durch Aufpfropfen der Einen auf die Anderen, durch Kreuzung ohne Grenze bis sie total entstellt und unkennbar wird. Die Einheit einer Sprache ist dann ein Schein, ihre strukturale Strenge ein Dogma. Damit verliert die Sprache endgültig ihre Macht.

Die tiefe Abneigung von Derrida gegen die Volksgemeinschaften ist nicht geringer als seine Abneigung gegen die einheitlichen Sprachen. Er empfand sie sogar gegen das israelische Volk. Sein virulenter Antinationalismus hat ihn einmal dazu gebracht, eine Provokation gegen israelische Gäste zu begehen. Bei einem internationalen Kolloquium im Juni 1988 in Jerusalem erlaubte er sich die Frechheit über die Ansichten von zwei jüdischen germanophilen und antizionisten Philosophen, Hermann Cohen und Franz Rosenzweig, zu reden. Dieser war gegen die Schaffung eines israelischen Staates und jener behauptete, daß Deutschland das echte Vaterland jedes Juden in der Welt, das „Mutterland seiner Seele“ sei. Nicht Israel sei das Vaterland der Juden, sondern Deutschland. Durch seine indirekt israelophobe und germanophile Rede zeigte Derrida, daß er das für einen Juden legitime Gefühl der Ahavat Israel nicht teilte. Das Ablehnen des zionistischen Prinzips: ein Volk, ein Land führte Jacques Derrida dazu, eine Stellung zu nehmen, die mit seiner natürlichen Gemeinschaft  ein Zugehörigkeitsbruch war.

Er empfand eine gleiche Abneigung gegen alle Volksgemeinschaften. Das Wort selbst mag er nicht und die Sache noch weniger. Diese Abneigung war diejenige des „Diasporanten“, der nirgendwo zu Hause ist, aber beansprucht, sich überall installieren zu dürfen. Der identitäre Widerstand gegen das Eindringen des Fremden ins Land war für Jacques Derrida total inakzeptabel. Er hielt einen solchen Widerstand für Nationalismus und Xénophobie, obwohl es nur eine normale und gesunde Immunitätsreaktion ist gegen das, was die Einheit, die Integrität und das Bestehen einer natürlichen Gemeinschaft bedroht.

Die derridaische Feindlichkeit hat sich mit Vorliebe gegen die weißen Gemeinschaften nord-europäischer Abstammung gezeigt. In der Defensive unter dem feindlichen Druck von Fremden waren sie unvermeidlich die Opfer seiner Anschuldigungen und Verurteilungen. Pathologische Proxenie. Als Feind aller Autochtonien war Jacques Derrida die Welt der Familien, der Nationen, der Rassen widerwärtig, weil ihre natürliche Einheit eine mächtige Hinderung gegen die parasitären Eindringungen und die kulturellen oder ideologischen Eingriffe aller Art bildet. Von der afrikanischen Küste des Mittelmeeres gekommen, betrachtete er sich als „eine Art von europäischen, über-acculturierten, über-kolonisierten Mischling“ (9), das heißt in sich geteilt. Als inharmonische Zusammensetzung von auseinanderlaufenden Elementen hielt er sich für einen Fremden in Europa. Dieses im Aufbau begriffenen Europa soll ihm ähnlich sein: es soll das Produkt wilder Kreuzungen sein. Es soll sich öffnen, um die Anderen, woher sie auch kommen, ohne Ausschluß, ohne Ausstoß zu empfangen. Es soll bereit sein, Hunderttausende und Hundertmillionen von Leuten aller Farben aufzunehmen. Es soll die kommende exotische Überschwemmung annehmen, um kulturell, körperlich, genetisch vernichtet zu werden. Das derridasche Gebot liegt in der selbstmörderischen, verbrecherischen Linie des Kosmopolitismus. Die natürlichen Gemeinschaften sollen sich auflösen. Jeder Widerstand gegen diese unbedingte Auflösung wird als Verbrechen verurteilt im Verhältnis zu einem zukünftigen universalen Recht. Das Europa der Nationen muß verschwinden zugunsten eines anderen Europas und dieses neue Europa braucht nicht und wird nicht eine genetisch-fleischliche Realität sein, sondern eine kulturelle, oberflächliche, insubstantielle Sache, die auf die fantasmatische und fantastische „Erklärung der Menschenrechte“ mit seinen Lügen und Albernheiten reduziert ist.

Der von Derrida gelehrte Kosmopolitismus schließt sich an den sich ausbreitenden Globalismus an. Der Erste ist die philosophische Form des antinationalen Grenzenlosen; der Letzte ist dessen wirtschaftliche Form. Sie gehen beide in die gleiche Richtung. Wenn der eine seine zerstörende Energie auf das Gebiet des Denkens richtet, bietet der andere sie auf dem Marktplatz auf. Sie unterstützen sich gegenseitig in der Auflösung der menschlichen Gemeinschaften. Dieses Kollusionsphenomen ist nicht neu. Es ist schon in der Antike eingetreten. Philosophen und Krämer erklärten sich zusammenwirkend nicht als Bürger einer bestimmten Polis, sondern als Weltbürger. Diogenes von Sinope, Bion von Olbia, Menipp von Gadara, Stilpon von Megara, Crates der Zyniker, Zenon von Kition, Kleanthes von Assos, Chrysipp von Soloi oder Tarsus, Apollodoros von Seleikeia, Diogenes der Babylonier, Panaitios von Rhodos und Panaitios von Apameia, die, von den Städten des orientalischen Mittelmeerbeckens gekommen, die Traditionen von Athen verspotteten, ihre Institutionen lächerlich machten, ihre Justiz verhöhnten, ihre Zivilisation anschwärzten. Kyniker und Stoïker waren Metöken. Keiner war ursprünglicher Athener. Sie stammten nicht einmal aus dem kontinentalen Griechenland. Wie Zenon der Phöniker, der sich unter dem Portikus der Philosophie widmete nachdem er alle Arten von Gegenständen verkauft hatte, hatten sie, bevor sie den Wortehandel (Ihre Zuhörer mußten zahlen, um sie zu hören) betrieben, verschiedene Sachen verkauft. Das erklärt teilweise ihre kosmopolitischen Auffassungen: ein freier Markt ohne Grenzhindernisse, der sich jenseits der griechischen Städten ausstreckt, erschien dem Handelsaustausch günstig und den Handelsstämmen profitabel. Die Tatsache, daß sich diese Ausländer durch ihren Ursprung von den alten Athenern unterschieden, veranlaßte sie, die Unterschiede zwischen ihnen und den Anderen zu minimieren, um die gleichen politischen Rechte zu bekommen und die Polis zu beherrschen. Der Boden wurde durch die Entstehung einer fremden oder neuathenischen  Krematokratie vorbereitet mit Hilfe der Bankiers und Händler des Piraeus, die die demokratischen Anführer, wie Kleisthenes, Perikles, Antisthenes und andere weniger berühmte Demagogen finanziell unterstützten.

Wenn der Weltökonomismus sich wirtschaftlicher Argumente bedient, um seinen Kosmopolitismus zu fördern, versucht Derrida es mit moralischer Erpressung. Er vermischt seine immigrationistischen Litaneien mit dem jüdischen Rabulismus der angeblichen Bedingungslosigkeit der moralischen Normen. Er spricht von Recht und Pflicht, vom Recht des Fremden und von der Pflicht des Autochtonen, vom Recht des Fremden empfangen zu werden und von der Pflicht des Autochtonen den Fremden zu empfangen. Recht und Pflicht werden von ihm aus einer eingewurzelten Xenomanie oder Rachelust willkürlich bestimmt. Von da geht er sogar zu einem Gebot der Gastfreundschaft über, zu dem Gebot der Gastfreundschaft, zu dem bedingungslosen hyperbolischen Gebot, wie einem kategorischen Imperativ, der über jeder Regel und Bedingung steht. Dieses Gebot würde die Gastfreundschaft durchsetzen, ohne vorherige Prüfung der Erklärungen der Einkömmlinge, ohne Rechtfertigung ihres Eindringens. Soll man sich vor dem Betreten einer Oase legitimieren ? Soll man seinen Personalausweis in der Wüste zeigen ? Ein solches Gebot würde den Unterschied zwischen legaler und illegaler Einwanderung beseitigen. Es würde keinen Einwanderer, keinen Asylanten mehr geben. Das bedeutet die Abschaffung der nationalen Grenzen, die Aufhebung des persönlichen Eigentumsrechts, die Auflösung der Volksgemeinschaft. Mit diesem Gebot verlangt Derrida in der Tat, daß der Autochtone auf seinen Boden, sein Zuhause, seine Kultur und sich selbst zugunsten des Allochtonen verzichtet. Auf der Schwelle des Hauses soll dessen Besitzer dem Fremden nicht nur sagen, sich eilends zu kommen, ohne zu warten, sondern: „komm in mich, nicht nur zu mir, sondern in mich: besetze mich“ (10). Totales Öffnen, ohne Einschränkung, ohne Begrenzung, dem Fremden. Die abendländische Welt soll nicht mehr abendländisch sein. Sie soll mit einer Masse von Mischlingen und Bastarden bevölkert werden, und sogar von Monstern wenn, nach Derrida, ein Monster eine zusammengesetzte Gestalt von gemischten Heterogenitäten ist (11). Die Hybridation vermischt tatsächlich verschiedene Organismen und kann durch Inkohäsion hervorbringen, was man Monster nennen kann.

Die Basis der Volksgemeinschaft, das heißt die Familie, soll auch zerstört werden. Sie ist gleichfalls biologischer Natur. Die biologische Familie, wie jede Blutgemeinschaft, ist  jedem abstrakten Konzeptualismus fremd. Derrida ist fanatisch dagegen. „Man muß alles tun, sagt er, um Verhalten, wo die Begierde sich offenbart, legale Ausübungsbedingungen zu geben “ (12). So, denkt Derrida, wird abweichendes Benehmen juristisch normalisiert. Die obszönen Paare von männlichen Proktomanen und weiblichen Homosexuellen werden dann ihr unnatürliches Abweichen künstlich erzeugten oder adoptierten Kindern legal übermitteln. Das Prinzip der okzidentalen Familienzelle wird in Frage gestellt. Die neuen Familienkonfigurationen werden ganz anders sein. Die Famille, die natürlicherweise aus einem Vater, einer Mutter und Kindern beschaffen ist, wird nicht mehr aus einem Erzeuger und einer Erzeugerin bestehen, die ihre eigenen Kinder erziehen. Sie wird nicht auf sexuelle Unterschiede begründet. Sie wird auch nicht mehr Familie genannt, sondern „Zivile Union“. Derrida, wenn er seine Gesellschaftsauffassung darstellt, verfolgt nur ein Ziel: die Zerstörung der abendländischen Familie als Blut- und Geistgemeinschaft.

Sein giftiger Kosmopolitismus ist der Ausdruck eines kriminellen Wollens. Die natürlichen  Gemeinschaften sollen zerstört werden, überall wo sie sich bilden, auf jeder Stufe des Lebens: Rasse, Nation, Sippe, Familie. Sogar die Brüderschaft ist ihm sehr verdächtig. Dieses Wort verweist an eine Gemeinschaft wo das Genealogische, die Geburt, die Autochtonie und das Nationale vorwiegt. Die Gestalt des Bruders ist immer der Gestalt des Fremden bevorzugt. Sie verweist an den nächsten Nächsten, den am wenigsten entfernten Gleichen, wenn man laut Derrida den radikal Unähnlichen, den absolut Unähnlichen bevorzugen soll und ihn zu der höchsten Würde erheben soll, einer Würde, die höher ist als die des Bruders, aller Mitglieder der Familie, der Nation, der Blutgemeinschaft. Haß gegen die Natur, gegen das Biologische, gegen das Leibliche: man soll die Gestalt der Brüderlichkeit des Fleisches und des Blutes ablehnen, um sich einer puren Begrifflichkeit zuzuwenden, die von der bestimmenden Körperlichkeit abgeschnitten und dem Organischen total fremd ist.

Der Kosmopolitismus von Derrida führt logischerweise zu einer Weltdemokratie in welcher die Begriffe von Staat, Souverainität und Bürgerschaft kritisch wieder verarbeitet werden müssen. Es handelt sich zuerst um eine neue Internationale als Instrument für das Absterben der bestehenden Staaten und Nationen. Wenn ein kosmopolitischer Staat, zu einem minimalen Apparat reduziert, die Vielheit der heutigen Staaten ersetzen wird, um die Welt zu dirigieren und die Prostagmen einer neuen Gesetzgebung einhalten zu lassen, wird es keinen Sinn mehr geben von Rasse, Volksgemeinschaft, Nation und bestimmter Bürgerschaft zu sprechen. Es wird keinen Grund mehr geben, die Unterscheidungen, die ihre Differenzen erlauben, zu machen. Einwanderer, Heimatloser, Fremder, und vielleicht, wie sagte Saulus von Tarsus, Beschnittener und Unbeschnittener wird es nicht mehr geben. Die Weltdemokratie wird das, was Derrida dümmlicherweise die „ungeheuerliche Ungleichheit“ der wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und militärischen Entwicklung zwischen Nationen und Völkern nennt, beseitigen, als ob sie zum größten Teil nicht von einer natürlichen Ungleichheit bedingt wäre. Sie wird auch die angeblich skandalösen Schranken des Protektionismus und Interventionismus umkippen, die die weißen Angestellter und Arbeiter gegen den unlauteren Wettbewerb der billigen Arbeitskraft der dritten Welt schützen. Durch sein Phantasma der universalen Menschengleichheit bewältigt, hat Derrida die Möglichkeit gesehen, zu konkretisieren, was sein Kollege Marx in der Ideologie und sein Bruder in der Diaspora wünschte, im vorliegenden Fall das Recht für jeden Fremden sich ansässig zu machen wo er will und die Arbeit des Autochtonen zu nehmen. So werden die natürlichen Gemeinschaften und die einheitlichen Nationen zerstört. Der Kosmopolitismus wird endlich eine Kosmopolitik sein, das heißt das Ende der Autochtonie, der Eugenie, des Ethnozentrismus, der Ursprungs- , Blut-, Geist- und Ortsgemeinschaften, in einem Wort der Naturalität.

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Dieses tragische Ende ist nicht das Ziel von Giorgio Guzzoni. Für ihn handelt es sich nicht darum, an der Zerstörung des Abendlandes als ethno-biologische Realität und der Abendländer als rassisch-kulturell charakterisierte Menschen teilzunehmen. Es handelt sich im Gegenteil um einen Versuch den angefangen Marsch nach ihrer endgültigen Verschwindung zu beschreiben und möglicherweise zu stoppen wenn es noch nicht zu spät ist. Als Abendländer steht er nicht auf der Seite der Morgenländer, die seit zweitausend Jahren pausenlos einen hinterlistigen, moralisch-religiös-ideologischen Krieg gegen die nordisch-germanische Welt führen. Er stellt sich frontal gegen den Feind in seinen verschiedenen Metamorphosen und geht zum Gegenangriff über. Um diesen Gegenangriff wirkungsvoll zu führen, muß man den Gegner entlarven, seine Waffe, seine Strategie, seine Taktik vor dem Kampf entdecken und die richtige Position im Verhältnis zum Ziel besetzen. Das eben tut Giorgio Guzzoni.

Der Gegner hat mehrere Gesichter. Er kommt ursprünglich vom nahen Osten, ist Philosoph oder Händler, immer Wortgewandt, selten ehrlich. Seine Waffe ist die falsche und trügerische Theorie der Gleichheit aller Menschen, die später nach den Stoikern mit Glücks-, Erlösungs- und Heilsversprechungen und anderen Ingredienzen vermischt wird. Der Grundzug dieser Theorie, der in allen ihren Abwandlungen immer erscheint, ist, besonders bei Paulus, die Nieder-Tracht, das heißt der krankhafte Wille immer alle nach unten zu richten und, was auf jedem Gebiet hoch und höher steht, schön und schöner ist zu bekämpfen. Man sieht sofort, daß sie sich den Werten der Antike, der ersten Griechen und Römer, diametral widersetzt.

Der erste Schritt von Giorgio Guzzoni besteht darin, die übersinnliche Welt der Meta-physik und die unsichtbare Überwelt der Theologie zu verlassen, die eine einzige Art von der Welt des Lebens zu fliehen sind. Sie bringt von der Realität ab. Das Ergebnis ist, daß die Bekehrten kein Interesse für das Überleben ihrer Gemeinschaft oder ihrer Rasse mehr haben. Eine andere Welt als die existierende ist ihre wirkliche Sorge. Da die Sorge von Giorgio Guzzoni nicht jene ist, kommt er logischerweise zur Erde zurück, wo unsere Gegenwart ist, wo unsere Zukunft sein wird. Er folgt der Empfehlung Nietzsches, der Erde treu zu bleiben, das heißt, nicht allein der Erde als isoliertem Planeten, sondern vor allem unserer Leiblichkeit, unserer physischen und kulturellen Welt und Umwelt im Allgemeinen, die die Bedingung unserer Lebensform, unserer Art, unserer physischen und geistigen Eigenschaften ist. Diese reale Welt nennt er entophysisch im Gegensatz zur irrealen Welt der Meta-physik als Außer-Welt-Wollen. Das so geschriebene Wort Meta-physik zeigt, daß das Meta-physische, richtig verstanden, über der entophysische Welt tatsächlich steht und daß die Meta-physik nicht einfach Metaphysik ist. Entophysisch erfahren ist die Meta-physik die Nichtigsetzung des Physischen und Weltflucht. Aus dem terrestrischen Boden aber, aus dem Ort unserer Geburt als Abendländer wird das ethno-biologische Abendland verteidigt. Das ist der erste Schritt zur Rettung unseres ganzen Wesens: „Erst Befreiung aus metaphysischer Scheinwelt bringt uns vor die Möglichkeit, unsere allzulang erlittene Wesensstümmelung zu verwinden und uns als Vollmenschen, als wirkliche Welt-Per-son entophysisch zu gewinnen“(13). Die Verteidigung beginnt so mit dem, was Giorgio Guzzoni die entophysische Befreiung nennt (14), um die Rettung ins Eigene zu verwirklichen. Die Auseinandersetzung mit der Meta-physik wird so aus dem „Physischen“ geführt, von dem religiösen und philosophischen „Übersinnlichen“ weit entfernt. Seiner Inständigkeit im Physischen nicht gewachsen, flüchtet der Meta-physiker davor, sich aus dem šntÒj entwurzelnd. Wir müssen zurück zur Erde. Unsere tierische Naturbedingtheit braucht nicht geleugnet zu werden zugunsten eines mythischen und imaginären puren Esprit, um uns als Abendländer zu bewähren. Entophysisch erfahren, ist der Mensch kein „inkarnierter“ Geist, sondern ein irdisches Lebewesen. Genauer: Ein Lebewesen dessen Eigentümliches nicht im allgemeinen „Tierlichen“ und Ontobiologischen im ento bloßer Seinsdurchrauschtheit, sondern im Personal-Geschichtlichen, im ento hoher Weltdurchsinntheit und Veredlung des bloß Natürlichen ist, sagt Giorgio Guzzoni. Hinter aller Überwelt- und Humanitätsschwindelei bleibt der Mensch ein Lebewesen, dessen Sein im Erbgut liegt und schwankt.

Die Frage nach der Meta-physik ist ein erster Versuch des Abendlandes im Entscheidungskampf ums Eigene seine Wesenentfremdung in all ihren Verhärtungen rückgängig zu machen. Philosophie und Religion, als Meta-physik in ihrer verschiedenen Abwandlungen, haben den abendländischen Menschen von seiner Eigenheit entfremdet. Er ist aber ursprünglich der ontophysischen Welt offen. Diese Welt ist nicht die Gesamtheit von Seiendem, dessen wir lebend bedürfen, dessen „Wahrheit“ man subjektiv erstellt, sondern sein Walten und Wesen, Freyen und Reifen, als welches uns Seyn zur Per-son stimmt und dingt. Die Welt wird als Ruf und der Mensch als Ant-Wort erfahren. Der Mensch ist Welt-Person; das Per der Per-son, laut der Erklärung von Giorgio Guzzoni, nennt die raum-zeitliche und die bio-geschichtliche Verwachsenheit, als welche der Mensch vor der monotheistischen Trennung vorkam und sich vorkam. Das Wort Per-son nennt den Menschen als Weltdurchklang und -hörigkeit, oder als Per, Durchreiche und Durchklang des sonus, als welcher Welt ihn je anders stimmend und freyend transcendental überschwingt und geschichtlich beruft, und umgekehrt, als sonus und Resonanzwesen des per, der Durchgabe, als welche Welt ihn personiert, (durch)stimmt und (be)ruft.

Mit seiner Terminologie als Gegenbildung zu „Monade“, „Subjekt“, „Da-sein“, „Ex-sistenz“ und „In-dividuum“, die allsetzend fensterlos, weltdicht und -widrig sprechen, verfolgt Giorgio Guzzoni das Ziel die meta-physische zerschnittene ab-gründige Zusammengehörigkeit von Seyn (Erde) und Mensch wieder herzustellen gegen die selbsteingebildete Selbigkeit von Sein und Mensch. „So wie jetzt „Welt“ als Zug (zuht) und (An-)Wesen immer schon den Menschen anspricht und der Abstraktion des Seins an sich widerspricht, so sagt „Per-son“ bereits Welt als Ruf und Durchzug, verwindet sowohl die onto-genetische Beschneidung des Menschen zu Sein (zum bloßem Lebe- und Sinnenwesen) wie auch die onto-theologische zum Noumenon“ (15). Das Wort nennt den Bezug, als welcher Welt den Menschen immer schon durchzieht und durchsinnt und den Menschen als Gegenbeziehung (Per-sonßà) : sofern er phainomenal offen ist (Perßson), transcendental überschwingt (Perà-son). Entophysisch spricht es auch geschichtlich, nicht nur transcendental und phainomonologisch. Das Durchhindurch des transcendentalen per schlägt in das geschichtliche per der Durchführung um. Der Mensch, als Durchstimmter, wird umgekehrt zum Durchbestimmenden: die Per-son zur Per-son. Er ist zugleich Subjekt von Welt und Objekt in Welt.

Anstatt von Da-sein, Giorgio Guzzoni spricht von Da-seyn. Er meint damit, daß die Per-son der Welt offen ist und daß Da-seyn und Erde zusammengehören. Das Da-seyn ist, wie bei Heidegger, durch die Jemeinigkeit bestimmt. Zu der Jemeinigkeit fügt er aber die Jegemeinigkeit hinzu. Es heißt, daß das Da-seyn durch seine Gruppe, durch sein Volk, durch seine Art auch bestimmt ist, und umgekehrt.

Im Gegensatz zur Per-son ist das In-dividuum der Undurchstimmbare, vom Per der Welt der Undurchdringbare. Der Name spricht meta-physisch, transcendental und geschichtlich: „den Welt-„ungeteilten“, d.i. Welt-dichten, -undurchstimmten und sich dagegen  täubenden „Täubling“ der Ex-sistenz hebt er gegen „Person“ als Welt-Durchlaß; und den seyns- und erbgelösten, religiös-ideologisch e-manzipierten, unteilnehmend pflichtverdrängenden Privatmenschen, den boden- und bindungslosen, selbstsüchtig-unverantwortlichen „Wüstling“, der träge oder übereifrig das Sein auslebt und aushöhlt, gegen „Per-son“ als verant-wortlichen Seins-Durchwalter und „Durchweltler“ab“ (16). Die E-manzipation ins Sichausleben, laut Giorgio Guzzoni, ist nur eine heimtückische, die - heimtückischere – Form der In-dividualität, die, den einzelnen zu Personalrechten und in All-Erleben befreiend, sie ihn hintergründig als „Ge-meinen“ vom Per in Seyn und Erbe entbindet und die „Freigelassenen“ gerade als „Private“, als Seyns- und Erbberaubte, verstümmelt und verknechtet zurück läßt.

Wie die Meta-physik - Religion und Philosophie - im Abendland das Seyn zum Sein verengt, so verengt sie die Per-son zum In-dividuum. Die Herrschaft der Meta-physik ist die Herrschaft der Menschenstümmelung. Die Verschristlichung des Abendlandes behinderte und verhinderte die transcendantale Reifung des Menschen zur Per-son und jede Selbstergreifung als Per-son. Das Urchristentum verlangte um des Seelenfriedens willen eine ursprünglich innerliche und abkünftig überweltlich-dogmatische Verleugnung von Mensch und Welt. Das apostolische Christentum charkterisierte sich durch den morbiden Willen niederzuziehen was hoch steht und vornehm ist. Das institutionalisierte Christentum sucht immer noch den Menschen psychologisch schwach und weich zu machen, damit er sich seinen Machenschaften fügt. Man kann auch von Schwärmchristentum, Zweckchristentum, Rachechristentum, Köderchristentum, Renegatchristentum (liebet euere Feinde), Gewaltchristentum (subjicite terram), usw. sprechen, Es ist aber für uns in jedem Fall, das heißt in all seinen taktischen Abwandlungen, lebensschädlich: Einzelnen, Menschenarten, Gemeinschaften, Völker können von ihm niedergeartet und widergeschichtlich eingestellt werden. Aus diesem Grund kann Giorgio Guzzoni, wie früher andere Denker und Dichter, sagen, daß die Meta-physik als spekulative Hochstapelei, das heißt Philosophie und Religion, das „Grundverhängnis der abendländischen Geschichte“ (17) sei. Das Abendland ist durchwüstet durch das aufgezwungene mortificandum als vollendete Metaphysik, von der die angelernte Nieder-Tracht ihm zur zweiten Natur geworden ist. Zu Selbstverwerfung und Selbsterniedrigung gedrillt, maßlos verdummt, aller ¢ndreia beraubt, voll vermanscht, hält heute das Abendland seine Überfremdung für Bereicherung und die Fremderpressung für Brudertum. Es tritt vor Fremden und Ex-Kolonisierten ab. Von der Religion der universellen Gleichheit betrogen, mit der Mitleidsmoral verweichlicht, zum Selbsthaß selbstschänderischen Thersitismus fremdgegängelt, läßt es sich als Land der Untermenschen entwürdigen. Die christliche Unterwerfungsmoralin verdreht das Splendidum in vitium. Durch Umstimmung der Abendländer auf Schuld und Sühne werden die dunklen Fremden immer mehr überbewertet und einigermaßen geheiligt: Sie sind die neuen „electa dei“ des ganzen Abendlandes. Man soll sie akzeptieren und Platz machen. So ist der Boden für die programmierte Gesamtschändung der abendlandischen Völker vorbereitet. Religiös genarrt, zu Knechten gemacht, soziologisch verpöbelt gieren dann die verblödeten und vermanschten Abendländer nach Fernem: Überweltlichem und Fremdem. In Bezug auf Haustiere nennt man die Instinktverkehrung, Verdummung und Abstumpfung: „Verhausschweinung“ (Konrad Lorenz).

Wenn das Christentum sich bereits damals nieder-wälzend durchsetzte, seine Nieder-Trachts-Werte liegen weiterhin jeder späteren Revolution und Subversion zugrunde. Es ist  der Fall teilweise für die modernen, anti-Weiße-rassistischen Ideologien, wie der marxistische Kommunismus, der liberale Demokratismus, die Gleichheit-Doktrin der Menschenrechte, die alle theoretisch universell gelten. Wenn der monotheistische Allmacher für sie tot ist, überlebt trotzdem das Christentum sich selbst in diesen Betrugsideologien, so daß Giorgi Guzzoni sich gerechtfertigt fühlt, sie Neuurchristentum zu bezeichnen. Sie sind tatsächlich nur verschiedene Abwandlungen oder getarnte Neuauflagen der jüdisch-christlichen (paulinischen) Mischmaschgleichheit von dem gleichen fanatischen Willen zur Niederung bewegt, alle höheren Völker der Erde und Menschenrassen mit der Waffe der Zersetzung und der Bastardierung artbiologisch zu vernichten. Ihre Mitleids-Ideologie ohne Gott wiederholt die christliche Mitleids-Falle mit Gott, um die Abendländer verwirrend und irrend zur Selbstendlösung zu führen. Eine Hinterwelt ersetzt die religiöse Überwelt mit einer ähnlichen Schadenfähigkeit. Die Umwandlung der Überwelt in Hinterwelt ist ein widergeschichtlicher Vorgang, der auch der Nieder-Tracht dient.

Im XIX. Jahrhundert nannte der junge Giacomo Leopardi die nachklassische Welt ein marciume del mondo (18). Seitdem, das heißt seit der ersten Hälfte dieses XIX. Jahrhunderts, hat sich die Lage gewaltig verschlechtert, trotz eines heroïschen Sich-zusammen-raffens im XX. Jahrhundert gegen die sittliche und ethno-biologische Entartung des liberal-demokratischen Abendlandes. Die Weltfäulnis hat heutzutage einen Höhenpunkt erreicht mit dem von dem Neuurchristentum geführten neuen Großenanschlag auf die weißen Völker. Die Entartung durch Selbststümmelung und Rassenvermischung nach Injizieren eines zwiefachenen mortificandums: Fremdmortificandum in Selbstmortificandum verlängert, als Ziel und Werk widergeschichtlicher Nieder-Tracht, als Grundzug der abendländlichen Moderne, ist nicht mehr zu übersehen. Moralin-betört, total verwirrt durch die modernen Humanitätsdogmen, die man als Fortschritt preist, fremdbestimmt und umgestimmt bis zum Eigenschaden und Fremdenwohl verdreht, werden sie entweder geistig zu Renegaten und Überläufern umgedreht oder als Zombies vertiert. In beiden Fällen agieren sie gegen das Abendland, an dem magnicidium teilnehmend. Es geht so weit, daß während man Artfremde immer offener schont und heiligt, Altabendländer nicht nur ungestraft verhetzt, wie „abendländliche Institutionen und Schwindelmedien tagtäglich vorführen, sondern mischrassistisch und sonst geradezu inter-national in Feindesdienst „verheizt“ werden“ dürfen (19). Renegatentum (Eigen-Liebe in Eigenhaß verkehrt gemäß der Umkehrung von „Selbstbewußtsein“ in Fremdgängelung) und Überläufertum (Prostitution in Fremdendienst) bahnen einer Endvernichtung der abendländlichen Völker in ihren ethno-biologischer Substanz den Weg. Das ist immer noch das Hintergrundziel der Nieder-Tracht. Nieder-Tracht = Meta-physik = mortificandum = Exitus. Das Doppelwesen des mortificandums heißt: Fremdvertilgung über Verpflichtung auf Selbstvernichtung. Cupio vitiari, cupio dissolvi, cupio morituri. Sichüberfremdenlassen lautet die Parole. Verchristlichung damals durch Drohung und Feuer, Genozid heute durch Vermischung. Es handelt sich in der Tat, um einen durch Überredung und Moralbetrug fremdinduzierten Autogenozid.

Dieser Autogenozid wird durch eine renegate politische Klasse friedlich-legal zugelassen und praktisch betrieben, deren sogenannte Demokratie als Rassenmord und Volksvernichtung eine Demophthorie genannt werden muß. Diese volksfeinde politische Klasse, schreibt Giorgio Guzzoni, „sehnt sich nach Frieden und Verbrüderung, lügt dabei weg, was der „Freund“ darunter versteht, überschlägt sich in Unterwürfigkeit – und lernt nicht, daß Knechtsinn nur espreßbarer macht. Man sei, so heißt es, pro familia, macht aber die Frau arbeitstätig, den Vater zum Unhold, die Kinder drogen- und überfremdungsreif und die Abtreibung kinderleicht. Auch zur Wiedersprüchlichkeit in Wahl und Einsatz lebenswichtiger Vorkehrungen gesteigert, bleibt der Fehlgriff unbeachtet, ja oft „tabuisiert“: man will die Arbeitslosigkeit bekämpfen, steigert sie aber zugleich, indem man Millionen Studiums-Unfähiger und –Verderber sozialgebannt ins Studium fehlsteuert, die Industrie zur Auswanderung zwingt und das Einsickern Fremdschmarotzer begünstigt. Man will der – Kinderarmut begegnen, erschwert jedoch eigene Kinderhaltung und fördert eigene Abtreibung auf der einen und fremden Geburtenüberschuß auf der anderen Seite. Kaum daß man Europa von seiner Mitte her zugunsten Amerikas – und Asiens – ein zweites Mal zerstört hat, heißt, man wolle ein starkes vereintes Europa – und löst zugleich, der alten Weisheit eingedenk: getreten Quark wird breit, nicht stark, sein gewachsenes National-Gefüge für ein fremdgelenktes bürokratisches Mißgebilde, das ein verteiltes splendidum in Überfremdung und Untergang verwalten soll“ (20). Die Politik der Demokraten entartet in Unpolitik wie ihre Demokratie in Demophthorie. Sie wird praktisch zu „einem liberal-demo-emanzipatorisch aufgeputzten Neuobskurantismus; eben zu jenem Verdummungseifer, dem es inzwischen gar die staatliche Förderung von Misch- und Schwulenehen und überhaupt all dessen verdankt, was im Namen der Individualrechte das Lebensrecht der Völker aushöhlt. Ein Weiser wird später „auf das Schwarzgewühl neuabendländlicher Mischlingsbrut herabblickend die Saat wiedererkennen, die der „freien“ Welt, der Welt der „humanen Kuckucksopfer“, aus jenen bis zuletzt eifrig empfangenen „Aufklärungssamen“ aufgegangen ist, womit sie einst die ganze christfreie Welt beglücken wollte“ (21).  Der moderne Mensch ist Mansch gemacht worden; das Wort meint zugleich Matsch, Wust, Brei, Schlamm, Straßenschmutz, Fraß und Niedertracht: Der heutige zufriedengetretene Abendländer.

Was seit zweitausend Jahren und noch heute geschieht ist kaum anders im Kern als das, was im süd-amerikanischen Tropenwald geschieht. Bei Amazonenameisen, – die, durch gezielte Duftzeichen andere Ameisenrassen unterwandern, Zwietracht sähend sie deren eigene Königin morden und sich mit ihren Larven freiwillig versklaven lassen – sieht man wissenschaftlich seinsmächtige und auch sonst tierfernere, aber zwischengeschichtlich lebensdumm, Völker und Menschenarten von tiernäheren schlaueren nach derselben metaphysischen Morallist Geschlecht für Geschlecht hereingelegt, ohne daß sie ihre natürliche Anfälligkeit gar bei Artgefährdung je im ganzen erkennen (22). Man stellt fest, wie leicht es ist, die Menschenart, die Vernunft und Wissenschaft am meistens pflegt, durch simpelste Moralüberlistung auf ethno-biologischen Selbstmord über eingeflüsterte Schuld und Pflicht einzustimmen.

Man sieht, wie sich erbentfremdete Abendländer, deren Art zum Weltfraß gemacht wird, um so mehr ereifern, bedrohten Erdkröten, Wildhunden und Pigmeen, „wissenschaftlich“ beizustehen, wie sie sich mit allen Mitteln bemühen, eben jenen gefällig zu sein, die ihre Seinsblendung nützend sie auf Selbstausrottung einstimmen. Es ist doch Zeit gegen die ethno-biologische Zerstörung des Abendlandes zu reagieren und die Renegaten- und Überläuferpolitik betörter und verräterischer Führungen umzukehren. Giorgio Guzzoni hat richtig verstanden, daß eine Rettungsaktion dieser Art zuerst auf dem Gebiet der Ideen geführt sein muß, oder mindestens zu gleicher Zeit mit dem politischen Kampf. Die Meta-physik, Überwelt-Religion und Übersinnliche-Philosophie, und die Ideologien der Hinterwelt müssen bekämpf und aufgegeben werden. Das macht genau Giorgio Guzzoni mit der Überwindung der Metaphysik. Das Abendland nicht mehr nieder zu ziehen, sondern rassisch und kulturell zuerst retten und dann hochziehen, das ist die Pflicht und das Ziel. Es handelt sich nicht nur zu erhalten, sondern zu erhöhen. Das ist aber möglich nur über das Erbgut: „Jede wahre Besserung des Menschengeschlechtes glückt nur über Erhöhung seiner Erbanlagen: über Aufartung“ (23), genauer über biologische Aufartung. „Keine reichere Habe und Umwelt, sondern ein höheres Sein oder Erbe, eine bessere Geratenheit mit all den damit verbundenen Möglichkeiten sind das einzige, was eine Art erhöht“ (24).

*

Auf der einen Seite Emmanuel Lévinas und Jacques Derrida, auf der anderen Giorgio Guzzoni; einerseits zwei der Vertreter der Auflösung des Abendlandes, andererseits ein der Vertreter seiner Rettung und seiner Wiedergeburt. Die Fronten zwischen denjenigen, die an seinen Tod arbeiten und denjenigen, die Widerstand leisten sind klar gezeichnet. Jeder kann seinen Posten besetzen, wenn er den Mut dazu hat. Der Kampf hat vor mehr als zweitausend Jahren begonnen. Es hängt von den Abendländern selber ab, ob er mit einer Niederlage, wie in Athen und später in Rom, oder mit ihrer Befreiung enden wird.



1 Totalité et infini, Martinus Nijhoff, The Hague, 1971
2 Autrement qu’être, Martinus Nijhoff, The Hague, 1974
3 Autrement qu’être, Martinus Nijhoff, The Hague , 1974
4 Difficile liberté, Albin Michel, Paris, 1963 und 1976
5 À l’heure des nations, Éditions de Minuit, Paris, 1988 (In der deutschen Übersetzung ist dieser Satz verschwunden)
6 Autrement qu’être, Martin Nijhoff, The Hague, 1977
7 À l’heure des Nations, Éditions de Minuit, Paris, 1988
8 Circonfession, Éditions du Seuil, Paris, 1991
9 L’autre cap, Les Éditions de Minuit, Paris, 1991
10 De l’hospitalité, Calmann-Lévy, Paris, 1997
11 Points de suspension, Éditions Galilée, Paris, 1992
12 De quoi demain, Fayard Galilée, Paris, 2001
13 Zur Verwindung der Metaphysik, S.518, Bouvier, Bonn, 2002
14 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 231, Bouvier, Bonn, 2002
15 Zur Verwindung der Metaphysik,S. 67, Bouvier, Bonn, 2002
16 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 68-69, Bouvier, Bonn, 2002
17 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 50, Bouvier, Bonn, 2002
18 Zibaldone, 1821, zitiert von Giorgio Guzzoni, in Verwindung der Metaphysik, S. 598, Bouvier, Bonn, 2002
19 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 427,Bouvier, Bonn, 2002
20 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 805, Bouvier, Bonn, 2002
21 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 352, Bouvier, Bonn, 2002
22 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 6, Bouvier, Bonn, 2002 (Siehe auch Pierre Chassard: Au-delà des universalismes,  S. Mengal, Brüssel, 1997)
23 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 678, Bouvier, Bonn, 2002
24 Zur Verwindung der Metaphysik, S. 677, Bouvier, Bonn, 2002

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