Daten aus der Anthropologie. Die Deutschen


“Russische Rassentheorie bis 1917” | 1. Auflage

Sammelband von Originalwerken russischer Klassiker
herausgegeben von Wladimir Awdejew
Moskau 2002


Iwan Alexejewitsch Sikorski


Iwan Alexejewitsch Sikorski


Prof. Iwan Alexejewitsch Sikorski (1842-1919) war ein begabter russischer Anthropologe, dessen Aufmerksamkeit in besonderem Maße den charakteristischen Eigenschaften der verschiedenen Rassen und Völker galt. Der folgende Text, in dem sich Sikorski mit den Merkmalen des deutschen Volkes auseinandersetzt, entstammt seiner Schrift Daten aus der Anthropologie, die in dem 2002 in Moskau von Wladimir Awdejew herausgegebenen Band Russkaja Rasowaja Teorija do 1917 goda („Die russische Rassentheorie bis zum Jahre 1917“) nachgedruckt ist.

Der deutsche Volkskörper umfaßt neben dem eigentlichen germanischen Stamm auch keltische, slawische und finnische Elemente; in Preußen ist der Anteil an slawischem Blut besonders hoch, in Bayern derjenige an keltischem. Nach den Beobachtungen Virchows bilden langschädelige blonde Menschen den Kern des deutschen Volkes; nichtsdestoweniger beträgt der Anzahl dieses Menschentyps an der Gesamtbevölkerung in Norddeutschland nur 33-43%, in Mitteldeutschland 25-32% und in Süddeutschland lediglich 18-24%. Dies bedeutet, daß der langschädelige und blonde germanische Stamm, der dem deutschen Volk seine Sprache und seinen Seelentypus geschenkt hat, nicht die Bevölkerungsmehrheit ausmacht. Doch wie wir gesehen haben, gilt dasselbe auch für Rußland, wo bis zu 60% der Bevölkerung einem gemischten Typ angehören und jener Bevölkerungsteil, der dem Volk seine Sprache gegeben hat, fast schon in der Minderheit ist.

Eine grundsätzliche seelische Eigenschaft ist bei den Deutschen wie bei den Engländern die Willensstärke; dieser entspringen ihre Energie, ihre Beharrlichkeit, ihre Geduld beim Ertragen von Schwierigkeiten sowie ihre Treue gegenüber eingegangenen Verpflichtungen. Das Gefühl trägt beim Deutschen den Stempel des Idealismus; es läßt sich nicht so ohne weiteres erwecken wie beim Russen und beim Franzosen, doch ist es erst einmal erweckt, bliebt es stark und dauerhaft. Bei einer vergleichenden psychologischen Betrachtung hat es sich stets erwiesen, daß der Verstand bei den Deutschen dem Gefühl weicht, insbesondere dem Willen. Bei der Entfaltung und Entwicklung dieser ursprünglich schwächsten Seite ihrer Seele [des Verstandes] haben die Deutschen besondere Anstrengungen an den Tag gelegt, so wie die Russen große Anstrengungen erbrachten, um ihren Willen zu entwickeln. Man muß anerkennen, daß die von den Deutschen in dieser Richtung erzielten Erfolge sehr beträchtlich sind, und daß das psychologische Experiment, dem sich die deutsche Rasse unterzog, bemerkenswerte Auswirkungen gezeitigt hat.

Die Deutschen haben die Technik der geistigen Entwicklung dermaßen vervollkommnet, daß diese in mancher Hinsicht zum Vorbild für andere Völker geworden ist. Sie haben nicht nur die Bibliotheken sowie den Bücherhandel mustergültig entwickelt, sondern es auch als erste verstanden, das weltweit vorhandene Wissen zu speichern, wissenschaftliche Zentren aus dem Boden zu stampfen, eine Armee von Wissenschaftlern aufzustellen, in der alle, von den Ranghöchsten bis zu den Rangniedrigsten, lautlos, aber unaufhaltsam in einer so wohlgeordneten Staffel und mit einer so idealen wissenschaftlichen Organisation marschieren, daß sich die Erfolge – unabhängig von der Epoche, in der die einzelnen Erkenntnisse gewonnen wurden, und unabhängig von den persönlichen Kräften der verschiedenen Geistesarbeiter – rasch einstellen und daß sie echt, unaufhaltsam und umfassend sind.

Auf den ersten Blick wirken die deutsche Gelehrsamkeit und das deutsche Denken schwerfällig, als seien sie auf dem Weg einer mühsamen Belagerung erkämpft worden, aber dennoch erweist sich dieser Weg, den der deutsche Geist geht, als praktisch und führt trotz seiner scheinbaren Schlichtheit zur Wahrheit. Der Aufbau der Universitäten, die Schaffung wissenschaftlicher Zentren, die Beharrlichkeit bei der wissenschaftlichen Arbeit, die Konsequenz des Wissens sowie Organisation und Kooperation haben die Deutschen zu wissenschaftlichen und technischen Höchstleistungen befähigt, was dazu führt, daß auch ein durchschnittlicher deutscher Gelehrter nicht nur ein sehr hohes wissenschaftliches Niveau erreicht, sondern darüber hinaus die Wissenschaft seines Landes, ja der Welt bereichert.

Das Bewußtsein für die Wichtigkeit der Wissenschaft durchdringt in Deutschland nicht nur Regierungskreise und gebildete Schichten: Sogar im Geiste des einfachsten und beschränktesten Tagelöhners sind Wörter wie „Professor“ „Gelehrter“, „Doktor“ von einer Aura solcher Größe umgeben, die man in anderen Ländern nicht findet. Deutschland ist die einzige Nation der Welt, bei der die Wissenschaft eine so hohe Position und Wertschätzung gewonnen hat. Indem sie der Wissenschaft einen derart hervorragenden Rang einräumten, haben die Deutschen durch eigenes Beispiel gezeigt, welche Bedeutung für die Entwicklung des nationalen Geistes der Kult der Wissenschaft innehat. Zwar glauben auch andere Völker an die Wissenschaft, doch nirgends ist deren Wertschätzung so tief in die Volksmassen eingedrungen wie in Deutschland. Die Deutschen haben durch die Tat bewiesen, daß für sie Wissen eine Stärke ist, welche das gesamte Volk eint und zu einer großen geistigen Armee zusammenschweißt. Die dank der Verwirklichung dieser Idee errungenen Erfolge brachten den Deutschen reiche Früchte, und die ganze Menschheit spürt, wie nutzbringend sie sind. Hierin liegt das unbestreitbare Verdienst der deutschen Rasse!

Andere, möglicherweise talentiertere Völker haben es nicht verstanden, die Technik der geistigen Entwicklung im selben Maße zu verwirklichen wie die Deutschen. Die Folgen des intellektuellen Fortschritts der Deutschen waren viel bedeutender und weitreichender, als sie selbst und andere Völker geahnt hatten. Auf dem Gebiet der Wissenschaft die Führungsrolle innezuhaben, wurde für sämtliche Schichten des deutschen Volkes zu einem so allgemeinen und verbreiteten Bedürfnis, daß man sagen kann, das völkische Leben habe sich mit dem wissenschaftlichen verschmolzen, und der nationale Verstand habe ungeahnte Höhen der Wissenschaft erklommen. Es ist dies eine der gewaltigsten Erfahrungen in der Existenz des Menschengeschlechts!


Russische Rassentheorie bis 1917 | 1. Auflage

Umschlag der 1. russischen Auflage
Moskau 2002


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